Feiertage in Haifa
25. – 26.09.2014
Nachdem gestern und heute in Israel das Neujahrsfest gefeiert wird, stehen die Uhren auch in Haifa still.
Einen öffentlichen Personennahverkehr gibt es an den Feiertagen nicht, die Stadt wirkt irgendwie ausgestorben. Zum Glück haben ein paar Lebensmittelläden offen, so können wir uns versorgen.
Bisher können wir den Eindruck, dass Haifa die schönste Stadt Israel sei, nur bedingt bestätigen. Unzweifelhaft hat die Hanglage am Karmel-Berg den Vorteil, dass man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer bekommt, umso höher man steigt. Auf der einen Seite des Berges sieht man den nordöstlichen bis nordwestlichen Teil von Haifa samt Hafen mit Blick auf den weiteren Verlauf der Küste in eben diese Richtung vermutlich bis zum Libanon,
auf der anderen Seite den südwestlichen und südlichen Teil mit den Badestränden im Westen der Stadt. Ganz oben hat man vermutlich einen prima Rund-Um-Blick, soweit sind wir ohne ÖPNV aber noch nicht gekommen. 😉
Leider empfinden wir die Stadt im Vergleich zu Tel Aviv oder
Jerusalem momentan aber auch als relativ schmutzig, teilweise mit Hundekot und viel Taubendreck auf den Straßen. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass wegen der Feiertage keine Straßenreinigung im Einsatz ist. Wir werden sehen.
Gestern haben wir den halben Tag nur im Hotel verbracht. Wir haben die Ruhe offenbar gebraucht. Auf jeden Fall sind wir uns einig, dass uns dies gutgetan hat. Zwar ist unser Hotelblick aufs Meer wegen des Hafens und wegen Hafengebäuden nicht der Beste, aber immerhin haben wir einen und können bis nach Akko sehen.
Gestern und heute haben wir ansonsten ein wenig Haifa erkundet und sind heute auch bis zum Endpunkt einer Bergbahn auf den Karmel gelaufen. Danach sind wir am Strand entlang spaziert. Es hatte ganz ordentlichen Wind, weshalb auch ein paar Surfer im Wasser waren. Auf jeden Fall sind die Wassertemperaturen fürs Baden noch gut geeignet.
Am späten Nachmittag waren wir dann noch in einem Waschsalon
und haben für ein paar Shekel unsere Wäsche gewaschen. Es ist ein gutes Gefühl, keine Schmutzwäsche mehr zu haben. Unsere Koffer sind somit fast so jungfräulich wie beim Reiseantritt. 🙂
Morgen ist zwar kein Neujahrsfest mehr, dafür aber Shabbat. Vermutlich werden wir daher erst wieder ab Sonntag reisen können. Wir wollen auf jeden Fall nach Akko, einer Kreuzfahrerstadt ca. 12 km im Norden und auch noch an den See Genezareth.



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