Die Reise nach Jerusalem…
16.09. – 17.09.2014
Reisen in Isreal ist relativ unkompliziert, außer man ist sich mit seiner Reisebegleitung darüber uneinig, ob man bei 30 Grad Hitze mit Rucksack und Koffer besser zu Fuß oder mit dem Taxis die 1,3 km vom Hotel bis zur Central Bus Station zurücklegt. Ich habe verloren…
Doch zunächst zurück zu gestern, dem 16.09.2014. Wir hatten uns an diesem Tag zunächst erkundigt, wo und wann unser Bus nach Jerusalem abfahren würde. Danach waren wir mit einem Stadtbus in
das Stadtzentrum von Tel Aviv gefahren, um dort überrascht festzustellen, dass wir dieses am Tag zuvor bereits besucht hatten. Immerhin waren wir dann in einem der ersten existierenden Restaurants von Tel Aviv essen. Den Abend verbrachten wir auf einem Platz in unmittelbarer Nähe unseres Hotels und beobachteten dort das bunte Treiben. Offenbar wurden unterschiedlichen Besuchergruppen in Form einer Führung die Geschichte des Stadtteils nahegebracht.
Die Busse von Tel Aviv nach Jerusalem fahren in der Regel alle 15 bis 20 Minuten, sodass man sich zeitlich keinen Stress machen muss. Auch das vorherige ausbaldowern hätten wir uns sparen können. Bereits die Security am Eingang der Central Bus Station sah unser Reiseziel voraus und erklärte uns ohne Umschweife den Weg.
Die Israelis haben wir bisher insgesamt als ein offenes und freundliches Völkchen kennengelernt, das immer gern bereit ist Auskunft zu geben und weiter zu helfen. (OK eine Ausnahme hatten wir heute bei unserer Ankunft in Jerusalem mit einem sehr hartnäckigen Taxifahrer. Seine letzten Worte mir gegenüber waren meines Erachtens nicht kindgerecht.)
Vielleicht ist es jemanden von euch schon aufgefallen (uns nämlich irgendwie nicht), unser Hotel liegt im muslimischen Viertel von Jerusalem. Hat den großen Vorteil, dass hier auch am Shabbat die Läden geöffnet sind.
Apropos Läden, die Altstadt von Jerusalem besteht hauptsächlich aus einem Geflecht von engen Gassen gesäumt mit kleinen Läden rechts und links. Von Süßigkeiten bis hin zu Unterwäsche alles erhältlich, sozusagen was das Herz begehrt. Zwecks Zeitmangels kamen wir nicht einmal bis zum Tempelberg.
Dafür haben wir die ersten acht Stationen des Kreuzwegs Jesu hinter uns gebracht. Auf dem Weg zur neunten Station haben wir uns leider im Gewimmel der Gässchen verloren.
Von den jüngsten politischen Unruhen ist hier im Alltag wenig zu spüren. Wir gehen davon aus, dass die jungen Israelis in ihren Armeeuniformen (teils bewaffnet) zum normalen Alltagsbild in Israel dazugehören. Auch hier in Jerusalem konnten wir keine erhöhte Polizeipräsenz feststellen.
@Stefan S.: Bisher noch keinen Fisch gegessen! Wir desinfizieren großzügig mit Raki!!!
Eure Kristine







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